Elisabeth Mobil

Das regionale Palliativzentrum in Halle

Gesundheitliche Versorgungsplanung (ACP)

Selbstbestimmt bis ans Lebensende – Vorausschauende Versorgungsplanung (ACP)

Die moderne Medizin fordert uns heraus Entscheidungen zu treffen und Position zu beziehen: Welche medizinische Behandlung wünsche ich, welche lehne ich ab? Persönliche Entscheidungen können dann in Vollmachten und Verfügungen festgehalten werden. Die Praxis zeigt jedoch, das zahlreiche dieser Verfügungen Mängel aufweisen oder nicht dem entsprechen, was der Verfügende auszudrücken wünscht. Im Ergebnis wird im Akutfall eine Umsetzung der persönlichen Wünsche schwierig.

Vorausschauende Versorgungsplanung in Gesundheitsfragen versucht dieses Problem fachlich begleitet zu lösen. In einem strukturierten Beratungsprozess werden die vorhandenen Dokumente auf Ihre Gültigkeit geprüft oder die Erstellung von Dokumenten begleitet. Persönliche Wertevorstellungen werden festgehalten und im Blick auf medizinische Behandlungsmöglichkeiten diskutiert. Durch unsere Beratung wollen wir dafür sorgen, dass Ihr Wille auch dann umgesetzt werden kann und Ihre Angehörigen dazu befähigen Ihre Wünsche durchzusetzen, wenn Sie sich persönlich nicht mehr äußern können.

Gemeinsam erstellen wir, auf Wunsch, einen Notfallplan, auf dem konkrete Schritte festgehalten werden können. Wir bieten Kontakte zu Betreuungseinrichtungen und weiterführenden Diensten.

Sie können unter folgendem Link einen Termin für eine Videoberatung zu Themen gesundheitlicher Versorgungsplanung vereinbaren:

https://app.arztkonsultation.de/RPZ/termine

Kontakt

Herr Beyer

Bereichsleitung Beratung
Gesprächsbegleiter §132g SGB V DiV-BVP

Telefon: 0345 213 5699
Mail: mail@acp-netzwerk.de

Aktuell

Wir trauern um Dr. Peter Willms

Am 28. November starb Herr Dr. Peter Willms im Kreise seiner Familie.

Den Spuren Dr. Willms folgend, sprechen wir allen Angehörigen, Freunden und Trauernden unser Mitgefühl aus und danken für die Begegnung mit diesem inspirierenden und klugen Mitmenschen.

Herr Dr. Willms war Wegbereiter der Hospizbewegung und stationären Palliativversorgung am damaligen St. Elisabeth Krankenhaus und gleichzeitig Wegbegleiter Heinrich Peras, dem Begründer des Hospiz Halle.

Gleichzeitig war er so viel mehr, Justitiar der katholischen Krankenhäuser und caritativen Einrichtungen der „Grauen Schwestern“ in der DDR, Mitbegründer, Vorstands- und Präsidiumsmitglied der Deutschen Krankenhausgesellschaft Sachsen- Anhalts, politisch und gesellschaftspolitisch engagierter Impulsgeber unter anderem im Aktionskreis Halle, dem Runden Tisch und anderen politischen und gesellschaftlichen Initiativen, aber auch Ehemann, Vater, Großvater und Mit- Mensch.   

Mit Herrn Dr. Willms verlieren wir eine große Persönlichkeit, welche in schwierigen Zeiten Orientierung und Integration anbot. Er wird uns fehlen, doch wir haben die Erinnerung an ihn.

Sein Andenken zu ehren und aus der Erinnerung, für Werte und tiefe Grundüberzeugungen einzustehen, wird sein Vermächtnis sein und bleiben.

Link zur Laudatio Herrn Dr. Walter Aspergers zur Verleihung des 1. Heinrich- Pera- Preises des

Hospiz- und Palliativzentrums Halle

laudatio-2016.pdf (hospiz-palliativ-zentrum-halle.de)

Stellenausschreibungen

Fachärztin/ Facharzt mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin für das Regionale Palliativzentrum – Elisabeth Mobil

„Elisabeth Mobil“ versorgt jährlich ca. 500 Patienten im Stadtgebiet Halle und im nördlichen Saalekreis. Wir vernetzen und beraten und erbringen spezialisierte palliativmedizinische Leistungen.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen weiteren Facharzt (w/ m/ d) in Voll- oder Teilzeit mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin.

Wir bieten Ihnen:

  • regelmäßige Team- und Fallsupervisionen
  • Beteiligung an Fort- und Weiterbildung
  • Vergütung: TV-Ärzte/VKA
  • Betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen
  • die Möglichkeit, eigene Ideen zur Weiterentwicklung unserer Arbeit einzubringen

Wir wünschen uns:

  • eine engagierte Mitarbeit beim weiteren Ausbau eines noch jungen Arbeitsbereiches
  • Teamfähigkeit
  • hohe fachliche Kompetenz und besonderes Einfühlungsvermögen in die Situation schwerstkranker und sterbender Menschen
  • hervorragende Kommunikationsfähigkeit (gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind Voraussetzung)
  • Teilnahme an Rufdiensten
  • Erfahrung in der Palliativmedizin wünschenswert
  • Führerschein Klasse B

Weitere Informationen finden Sie auf www.elisabethmobil.de, hospitieren Sie gern bei uns und lernen Sie uns kennen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung an:

Elisabeth Vinzenz Verbund GmbH, Elisabeth Mobil

Mauerstraße 5

06110 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 2 13-56 96 oder (0345) 2 13-5697  / Fax: (03 45) 2 13-56 92

E-Mail: elisabeth.mobil@krankenhaus-halle-saale.de

Palliativversorgung – SAPV

24 Stunden 7 Tage die Woche – Symptomkontrolle, Lebensqualität und Überlebenszeit!

Wieviel Zeit habe ich noch und wie möchte ich diese Zeit leben? Was ist mir wichtig? 

Sie sind unheilbar erkrankt und wünschen sich ein Team aus Spezialisten, welches Sie 24 Stunden 7 Tage die Wochen begleitet?  Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) ist ein Zusatzangebot und arbeitet eng mit Ihrem Hausarzt, Facharzt und Krankenhaus zusammen.

Palliativberatung

Im Leben übers Sterben reden – Palliativberatung in guten Zeiten

Unsere Vorstellungen vom Sterben sind häufig von Ängsten geprägt. Gehen können ohne leiden zu müssen ist ein Wunsch, den nicht nur die meisten Menschen haben, sondern auch das Ziel, dem sich die moderne Palliativversorgung verschrieben hat. Hierbei steht der sterbende Mensch in seinem System aus An- und Zugehörigen, seinen Wertevorstellungen und Bedürfnissen im Vordergrund. 

Intensivmedizinische Pflege

Kompetenz und Zuwendung

Menschen, welche dauerhaft oder intermittierend auf die Unterstützung eines Beatmungsgerätes angewiesen sind, oder auch Menschen, welche tracheotomiert und schwer pflegebedürftig sind, benötigen ein Versorgungsangebot, welches von hoher fachlicher Kompetenz und in gleichem Maße von Empathie und pflegerischer Zuwendung geprägt ist.

Krisen- und Interventionsbogen

(ehem. Palliativpass) zum Herunterladen

Informationen und Downloads

Für Zuweiser, Kooperationspartner, Kollegen

Sie streben nach der bestmöglichen Versorgung ihrer Palliativpatienten und möchte ein Verbleiben im gewohnten Umfeld verwirklichen. Wir unterstützen sie bei diesem wertvollen Ziel und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Wundzentrum

Hilfe bei chronischen Wunden

Schätzungen zufolge leiden in der Bundesrepublik Deutschland ca. drei bis vier Millionen Menschen an chronischen Wunden. Eine Wunde wird dann als chronisch bezeichnet, wenn diese innerhalb von vier bis zwölf Wochen nach der Entstehung, unter fachgerechter Therapie, keine Heilungstendenz zeigt. 

Über uns…

Geschäftsleitung und Philosophie